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Saisonstart
#1
Hallo,

wie unter dem Link

https://www.oberberg-aktuell.de/handball...en-a-25249

zu lesen ist, soll im Bereich des HVM und HVN am bisherigen Saisonstart (HVN Frauen VL Gr. 1 am 29.08.20) festgehalten werden. Für mich schwerlich nachvollziehbar, da

- gerade erst ein vernünftiges Hallentraining möglich ist und eine vernünftige Saisonvorbereitung (mit Ball ) bei fast halbjähriger
  Pause nicht gewährleistet sein kann. Nicht nur Spieler und Spielerinnen müssen sich an den Ball gewöhnen, sondern auch Sehnen, Muskeln etc..
  Spielabläufe (Angriff-/Deckungsarbeit seien hier genannt) können in der Kürze der Zeit schlecht einstudiert werden

- die Voraussetzungen für einen vernünftigen und auch regulären Spielablauf nicht gegeben sind.

Nach den aktuellen Bestimmungen dürfen sich 30 Personen auf der Spielfläche aufhalten. Nach Abzug von Schiedsrichter, Kampfgericht,
Wischer (Vorschrift) verbleiben regulär noch 25 Spieler/Spielerinnen/Betreuer, die am Spiel teil nehmen können. Nach Recherche waren in der
letzten Saison in der Frauen OL bei 12 Spielen durchschnittlich 29 Personen auf den Spielprotokollen aufgeführt, in der Frauen VL Gr. 1 bei 11
Spielen durchschnittlich sogar über 31 Personen. Man sehe es mir nach, dass ich, aus Zeitgründen, nur bei meinem früheren und meinem
aktuellen Verein die Spielprotokolle überprüft habe. Hier unterstelle ich, dass die Teilnehmerzahl bei Kontrolle weiterer Spielberichte
sich unwesentlich ändert.

Zurück zu meinen 25 verbliebenen Teilnehmern:

Spiel 29.08.20 SG Überruhr - Vfl Rheinhausen

Überruhr führt im Protokoll 14 Spielerinnen zzgl. 2 Betreuer auf. Darf ich jetzt als Gastmannschaft nur 8 Spielerinnen aufführen? Hier setze ich voraus, dass ich mich, als Mannschaftsverantwortlicher, mit auf die Bank setzen darf.

Wie sollen die Bestimmungen in der Realität umgesetzt werden? Wird hier auf die Fairness der beteiligten Mannschaften gesetzt (gleiche Anzahl Teilnehmer) oder soll die Anzahl der Teilnehmer reglementiert werden? Sollen nicht eingesetzte Spieler/Spielerinnen bis zu ihrem Einsatz auf der Tribüne sitzen? Sitzen evtl. die Schiedsrichter in der Kabine und entscheiden von dort auf Grund mittels Kamera übermittelter Bilder (Videobeweis)? Wird der Wischer durch einen Saugroboter ersetzt?

Mich nervt die aktuelle Situation auch gewaltig. Auch ich möchte wieder aktiv (als Trainer) am Spielgeschehen teil nehmen, aber ich wage zu bezweifeln, dass ein so früher Saisonstart von der Mehrheit wirklich gewollt ist. Warum jetzt diesbezüglich ein Schnellschuß und Reglementierung mit "heißer Nadel". Wenn ein späterer Saisonstart bedeutet, in der Woche zu spielen, dann ist es nicht gut, aber allemal besser, als sich hier in eine Vorreiterrolle zu begeben, um irgendwelche Rahmenspielpläne in die Tat umzusetzen.

Corona wird uns Sportler sicherlich noch einmal konfrontieren und dann alle Spielpläne torpedieren.

Für andere oder gleichlautende Statements bin ich zu haben.

VG


Janosch
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#2
? Neu-Definition der "30-Personen-Grenze" ?

Nach mehrfachen Anfragen durch die Landessportfachverbände, ist der Landessportbund NRW erneut auf die Landesregierung zugegangen und hat eine vereinfachende "Veränderung" für die Teamsportarten erreichen können. Bisher mussten alle am Spielgeschehen beteiligte "Personen" (Schiedsrichter*innen, Trainer*innen usw.) mitgezählt werden, sodass ein regulärer Spielbetrieb unmöglich erschien.

§ 9 (2) der aktuellen CoronaSchVO darf nun so interpretiert werden:
"Die 30 Personen beziehen aktive Spieler*innen und eingewechselte Ersatzspieler*innen mit ein, also alle, die in den gezielten Kontaktsport gehen. Nicht einzubeziehen sind alle Personen, die – wie beim normalen Sport – die 1,5 m Abstand einhalten, also Trainer*innen und nicht eingewechselte Ersatzspieler*innen und Schiedsrichter*innen, selbst wenn bei dem/der Schiedsrichter*in ein minimales Kontaktrisiko besteht, das bei Sportgruppen wie z. B. beim Joggen etc. auch besteht. Die nicht in die 30-er Gruppe zu zählenden Personen müssen aber die 1,5 m Abstand einhalten." (Quelle: lsb.nrw)

Lg

Konny
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#3
https://www.hv-niederrhein.de/saisonstar...etig-sind/

Der HVN bringt ein wenig Licht ins große Dunkel der kommenden Saison.

Was passiert wenn wenige Tage nach einem Saisonspiel ein Spieler positiv getestet wird?
Gehen beide Mannschaften in eine 14 Tage Quarantäne?
Die Schiedsrichter, das Kampfgericht?
Wann dürfen die Mannschaften / die Offiziellen wieder am Spielbetrieb teilnehmen?
Wenn alle einen negativen Befund vorliegen haben?
Wer soll / kann das bezahlen?
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#4
Quelle Homepage HV Mittelrhein

Corona bedingte Verschiebung des Saisonstarts
17. 08. 2020

Der HVM hat sich vor einiger Zeit, in Abstimmung mit den Kreisen, dazu entschieden die Saison 2020/21 planmäßig durchzuführen. Dies wurde auch in Hinblick auf die Regelungen der Corona-Schutzverordnung, welche den Körperkontakt im Sport wieder erlaubte, entschieden. Diese Entscheidung stand jedoch unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Covid-19 Pandemie.

Seit einiger Zeit kommt es zu einem vermehrten Anstieg der Fallzahlen und die weiteren Entwicklungen sind noch nicht eindeutig abzuschätzen.

Im Laufe der vergangenen Woche wurden daher die angeschlossenen Kreise des HVM darum gebeten, die Vereine zu befragen, ob diese einen planmäßigen Start der Saison befürworten.

Am Ende der Befragung hat sich die Mehrheit der Vereine gegen einen Start Ende August ausgesprochen.

Durch dieses Ergebnis hat sich der HVM dazu entschieden, eine Kehrtwende zu vollziehen und den Saisonstart an eines der veröffentlichten Szenarien anzupassen.

Demnach wird die Saison des HVM erst mit Beginn des vierten Spieltages beginnen, welcher am 19./20.09.2020 gespielt wird.

Sowohl der HVM als auch die Kreise sind sich der Verantwortung bewusst, die diese Pandemie mit sich zieht und behält sich vor, auf weitere Entwicklungen zum Saisonstart zu reagieren.

Zumindest ein Verband öffnet so langsam die Augen.
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#5
Quelle Pressebericht WZ vom 19.08.20

"Saison startet unverändert"
Der Handballkreis Wuppertal/Niederberg (HKWN) und der Handballverband Niederrhein (HVN) halten weiterhin am geplanten Saisonstart ab dem 29. August fest. Nachdem der Handballverband Mittelrhein den Beginn der Saison 2020/2021 nach den erneut gestiegenen Coronazahlen doch um vier Wochen verschoben hatte, wurde in den Vereinen diskutiert, ob sich der HVN und der Handballkreis der Entscheidung anschließen würden. „Letztlich wird Corona auch in vier Wochen nicht vollständig weg sein. Wenn die Fallzahlen noch höher steigen, dann können wir immer noch reagieren“, sagt Peter Monschau, der sowohl für den Kreis als auch den Verband aktiv ist. Er betont, dass die Verantwortlichen die Situation gemeinsam beobachten und im Gespräch sind. ⇥e.ö."


Haben die Verantwortlichen im HVN noch nicht bemerkt/ gelesen, dass besonders in NRW die Fallzahlen in den letzten Tagen gestiegen sind - der Mittelrhein hat zwischenzeitlich, ebenso wie andere Verbände, Vernunft evtl. Weitsicht bewiesen. Auch mir wird es nicht gefallen, eventuelle Nachholspiele unter der Woche auszutragen. Also warum mit aller Macht die Saison starten, die Gesundheit vieler Mitwirkender aufs Spiel setzen? Bis zum Sommer 2021 sollte genügend Zeit sein, die Meisterschaften regulär auszutragen.
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#6
"In der Befragung der Vereine der Regionalliga Nordrhein haben sich die Vereine mehrheitlich für eine Verschiebung des Saisonstartes ausgesprochen."
https://www.handball-nordrhein.de/news/1...ginns.html

Erstaunlich das Spieler aus der Nordrheinliga (Herren und Damen) dieses Wochenende in den HVN Verbandsligen aktiv waren.
Es ist erlaubt, hinterlässt aber einen faden Beigeschmack. Fraglich bleibt wie der jeweilige Verein abgestimmt hat.
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